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Karl König Archiv

Kunst und Literatur

< Geistesgeschichte | Übersicht | Biografie >

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Blossoming Starlight
Richard Steel, Blossoming Starlight, Poems from Kaspar Hauser

Richard Steel's new book is his first volume of poetry in English:

Blossoming Starlight

Poems for Kaspar Hauser and other Friends, including Texts about Kaspar Hauser from various experts and Aphorisms by Richard Steel.

With a cover picture:

"Kaspar and the Angels"

by Greg Tricker and a Foreword by Sean Vernon.

Book design: Winfried Altmann.

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Karl König Spiele zu den Jahresfesten

Verlags Info

Karl König Imaginative Dramatik Spiele zu den Jahresfesten.

Herausgegeben von Richard Steel, mit einem Aufsatz von Prof. Dr. Ruth Freifrau von Ledebur. (†)

Karl König Werkausgabe | Abteilung 11:
Das künstlerische und literarische Werk

ca. 192 Seiten, mit s/w-Abbildungen, Leinen mit Schutzumschlag

ca. € 28,90 (D) | € 29,80 (A)

ISBN 978-3-7725-2413-4


Beschreibung

Karl Königs Spiele und Stücke zu den
Jahresfesten gehören zum Originellsten seines Schaffens: Es sind tiefgehende szenische Bilder, die für Gemeinschaften geschrieben sind, die ein vertieftes Verständnis der Jahresfeste sowie eine soziale Wirkung des Christlich-Religiösen suchen.

Mehr Information als PDF

Mit diesem Band der Karl König Werkausgabe werden die 14 Spiele veröffentlicht und eingeführt, die vielerorts auch heute noch aufgeführt werden. Der Band möchte dazu beitragen, dass diese Tradition neu belebt wird und auch weitere Ausbreitung finden kann. Abgesehen von einer allgemeinen Einführung in die Art der Spiele und über die Geschichte ihrer Entstehung, finden Sie viele Hinweise auf den Hintergrund und auf die jeweiligen inneren Aspekte, die König einbezogen hat. Da man für die Bühnenarbeit und Einstudierung ein anderes Format braucht und nicht jeder mit dem Buch in der Hand spielen soll, bieten wir hier die Spiele einzel als A4-Ausdruck an. Wir bitten um Verständnis, dass dies nicht ganz kostenfrei möglich ist, liefern aber im Inland portofrei. Sie bestellen, was Sie brauchen und nach Eingang der Bezahlung werden die Texte zugeschickt. Bei der Werkstatt Werkausgabe finden Sie weitere Aufsätze zu den Spielen und können die entsprechenden Musiknoten* kostenlos herunterladen (*Die Musiknoten sind zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar)

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Sie können alle lieferbaren Bücher von Karl König direkt bestellen - auch andere Publikationen, die hier oder auf unserer Website gezeigt werden. Die Lieferung ist portofrei aber bitte: Rechnungs- und Lieferadresse nicht vergessen! r.steel@karl-koenig-archive.net

AENIGMA unserer Zeit

So, wie Kaspar Hauser, der „Aenigma sui temporis“* genannt wurde, ist auch die anthroposophische Kunst als Kunstrichtung und Impuls innerhalb der Kunstgeschichte, von unserer Zeit missachtet, misshandelt, versteckt und mitunter verhöhnt worden; die Streitigkeiten für und wider und ob überhaupt, erinnern sehr an den Jüngling, der dennoch unbeirrt seinen Lebensweg ging und eine Ausstrahlung hatte, die bis heute für diejenigen noch nachwirkt , die unbefangen hinschauen wollen. Die damaligen Künstler fanden 1918 selbst den Namen „AENIGMA“ passend für diesen Impuls, der sich inkarnieren wollte.

1833 wurde Kaspar Hauser schließlich ermordet; durch den Einzug dessen, was 1933 begann, wurde die anthroposophische Kunst verboten. Heute könnte aber, seit 2014/2015, mit den AENIGMA-Ausstellungen und -Veröffentlichungen ein neuer Durchbruch begonnen haben.

Als Karl König – angesichts des dunklen Schattens, der sich über Europa und dann über die ganze Welt sich ausbreitete – begann, im schottischen Exil eine heilende, holistische (man könnte mit heutigen Ausdrücken sicher auch „inclusive“ sagen) Gemeinschaftsbildung zu entwickeln, so war es selbstverständlich, dass die Kunst mit der Zeit alles durchdringen, umhüllen und beleben sollte. König selbst betätigte sich in mehreren Künsten; in der Malerei, Poetik, Essayistik, in der Musik, der Architektur, der Dramatik und vor allem in der Suche nach der sozialen Kunst; er gab Anregungen für die Sprache und die Eurythmie und ermutigte andere, sich künstlerisch zu betätigen.

Nach und nach wurde die schottische Siedlung, und in Folge auch die Bewegung, die sich daraus als „Camphill Bewegung“ entstand, zu einer einzigartigen, im Leben integrierten und ausgebreiteten Kunstsammlung und Kunst-Übungsgemeinschaft; viele Künstler fühlten sich davon angezogen, lebten mit oder besuchten sie regelmäßig. Dieser Strom riss eigentlich nie ab, obwohl in letzten Jahren vielleicht immer mehr verdeckt und durch andere, sozialpolitische, wirtschaftliche und andere Gegenwartsschleier überdeckt. Gerade die Gründungsphase dieser Gemeinschaft, mitten in den Kriegswirren, war geprägt von einem inneren Impuls, der sich im März 1938 aus den Worten Rudolf Steiners über die heutige, Michaelische Aufgabe in der Suche nach dem Geiste ergab; der 1940 im Internierungslager im Umgang mit dem religiös-künstlerischen Übungsweg des Seelenkalenders zum Ausdruck kam, und dann von Karl König in die soziale Gestaltung hinein geführt wurde.

Das Karl König Institut hat sich seit einigen Jahren mit dem Vorhaben von Reinhold Fäth beschäftigt und eine starke Verbindung zu den Idealen Karl Königs und der Geschichte der Camphill Bewegung gesehen. Daraus resultierte der Wille, dieses Projekt zu unterstützen und nach Möglichkeiten mit zu wirken. Zwischen 2010 und 2012 waren dann die großen Ausstellungen (mit wunderbarem Katalog!) „Rudolf Steiner – Alchemie des Alltags“ in Wolfsburg, Stuttgart und im Vitra Design Museum. Professor Fäth gestaltete gleichzeitig das Buch „Dornach Design“ mit einem Kapitel über Camphill, gefolgt von einer Beteiligung an der Ausstellung „Beauty as Imprint of the Cosmos“ 2014 in Amsterdam (auch mit Katalog).

Nun kamen die wohl bahnbrechenden Ausstellungen „AENIGMA“ in Zusammenarbeit mit dem Museum für moderne Kunst Olmütz und dem Kunstmuseum Moritzburg/Halle an der Saale zustande. Aus den Beständen des Karl König Instituts und der Camphill Bewegung konnten eine Reihe von Kunstwerken – siehe die Abbildungen der Werke von Karl Thylmann, Peter Roth, Hermann Gross und Carlo Pietzner – und einige der Zeichnungen Karl Königs zum Seelenkalender beigesteuert werden.

Es ist uns ein Anliegen, angesichts des 50. Todestages von Karl König, Ostern 2016, an solche bislang wenig bedachten Motive seines Lebens zu erinnern – allerdings nicht nur als Geschichtsschreibung, sondern im aktiven Aufnehmen dieser Impulse im heutigen Kontext. Seit 2009 sind die Arbeiten Königs zum Seelenkalender innerhalb der Werkedition vorhanden** und im November letzten Jahres publizierten wir die dramatischen Werke („Imaginative Dramatik“, Stuttgart 2014) und im kommenden Jahr (2016) - abgesehen von der künstlerisch-literarischen Ausführungen von Alfons Limbrunner - („Die Wanderer ins Morgenrot – Karl König, Camphill und spirituelle Gemeinschaft“) werden wir einen Band mit Königs Gedichten vorlegen, den auch Limbrunner herausgibt.

Wir freuen uns ebenso auf weitere Zusammenarbeit mit Reinhold Fäth, denn wir gehen davon aus, dass mit Olmütz und Halle so viel Momentum gewonnen wurde, dass in nächster Zukunft weitere Projekte folgen werden – ja, müssen!

Für das Karl König Institut Richard Steel.

* Am Grabstein im Friedhof der Johanniskirche, Ansbach.

** “Anleitungen zum Seelenkalender“ und „Bilder des inneren Jahres“, beides Stuttgart 2009.

PDF zum drucken

 
       

Aenigma. Hundert Jahre anthroposophische Kunst

Anthroposophische Kunst?

Zu den Herausragenden editorischen Neu- Erscheinungen des vergangenen Monats gehört zweifelsohne der kapitale Ausstellungskatalog „Aenigma. Hundert Jahre anthroposophische Kunst“. Knapp 400 Seiten im Katalogformat, 2 ½ Kilo schwer, gebunden. Nach der englischen und tschechischen ist jetzt die deutschsprachige Ausgabe erhältlich.


Reinhold J. Fäth, David Voda (Hg.)

Aenigma. Hundert Jahre anthroposophische Kunst

Verlag Arbor Vitae, Řevnice
deutschsprachige Ausgabe, 399 Seiten, 474 farbige Abbildungen, gebunden,
€ 68,00

Die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts schien jede größere Kunstbewegung beschrieben und chronologisch eingeordnet zu haben. Allerdings hat niemand vorhergesehen, wie die Theosophin und Anthroposophin Hilma af Klint in den letzten Jahren die kodifizierte Geschichte der abstrakten Kunst in Erschütterung versetzen würde. Af Klint repräsentiert jedoch nur einen kleinen Teil jener großen Kunstbewegung, über die international erstmals in der Monographie Aenigma / Hundert Jahre anthroposophische Kunst umfassend publiziert wird.

mehr Information in info3, Anthroposophie im Dialog


Aenigma: 100 Jahre anthroposophische Kunst

Es begann in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts, als die Kölner Galerie Monika Sprüth auf Vermittlung des Beuys-Schülers Johannes Stüttgen zum ersten Mal großformatige Zeichnungen präsentierte, die Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, bis 1924 zur Illustration während seiner geisteswissenschaftlichen Vorträge verfertigt hatte. Die Wirkung blieb nicht aus: Bald folgten Ausstellungen in renommierten Institutionen, vom Kunsthaus Zürich über die Albertina in Wien bis hin zu Museen im näheren und weiteren Ausland, und 2013 erreichte diese Entwicklung wohl ihren vorläufigen Höhepunkt mit der Präsentation von 54 Wandtafelzeichnungen im Hauptgebäude der Biennale in Venedig. Als nicht lange davor das Kunstmuseum Wolfsburg und das Vitra-Design Museum 2011 anlässlich des 150. Geburtstages Rudolf Steiners erstmals «den ganzen Steiner» mit Objekten aus dessen philosophischem, künstlerischem und sozialreformerischem Werk zeigten, und die Begleitausstellung «Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart» Werke von James Turell, Anish Kapoor und Tony Cragg präsentierte, meldeten sich auf einmal aus allen Richtungen Künstler zu Wort, die sich bereits mit dem Werk Rudolf Steiners mehr oder weniger intensiv beschäftigt haben wollten. Während es lange Zeit über eher vermieden wurde, sich öffentlich auf den Geistesforscher und Okkultisten Steiner zu beziehen, kehrten sich plötzlich die Vorzeichen um, und es wurde zugleich damit deutlich, dass dessen Wirkungen seit langem über den Rahmen der anthroposophischen Bewegung hinaus in die Kultur des 20. Jahrhunderts eingeflossen waren.

So ist es nur folgerichtig, dass früher oder später auch diejenigen Künstlerinnen und Künstler in den Horizont öffentlicher Museen gelangen, die sich schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts direkt und explizit auf Rudolf Steiner bezogen haben; von eigenständigen Künstlern, die Steiner noch persönlich begegnet sind, über Mitarbeiter und Schüler, die nach seinen Anweisungen gearbeitet haben, bis hin zu solchen, die nach Steiners Tod durch die ersteren inspiriert oder ausgebildet wurden oder sich selbständig mit Steiners künstlerischem Werk und seinen Texten beschäftigt haben. Den Anstoß hierfür gab der Kunsthistoriker Reinhold Fäth, der sich bereits seit längerem mit eigenen Publikationen zum Thema einen Namen gemacht hat und zugleich über eine umfangreiche Sammlung an Werken aus diesem Kreis verfügt, und der zusammen mit dem tschechischen Kunsthistoriker David Voda die Ausstellung «Aenigma: 100 Jahre anthroposophische Kunst» im Muzeum umeni Olomouc kuratiert hat. Inzwischen ist die vielbeachtete Austellung etwas verschlankt auch im Museum Moritzburg in Halle an der Saale zu sehen und gibt zusammen mit dem opulenten Katalog einen Einblick in eine vitale, komplexe und originelle, aber bislang in weiten Kreisen völlig unbeachtete Kunstströmung des 20. Jahrhunderts.

In seinem Katalogbeitrag nennt Fäth als einen der wesentlichen Gründe für diesen Umstand die Ausgrenzung alles «Okkulten» aus der kunsthistorischen Forschung und Geschichtsschreibung im 20. Jahrhundert. Obwohl die anthroposophische Bewegung im Dritten Reich verboten war und viele ihrer Mitglieder verfolgt und ermordet wurden, wurden sie im Nachkriegsdeutschland nicht nur nicht rehabilitiert, sondern aus schierer Unkenntnis heraus zuweilen sogar in den Dunstkreis der obskuren Wurzeln des Nationalsozialismus gerückt. Erst mit den kunsthistorischen Forschungen und Ausstellungen über den Zusammenhang von Okkultismus und Avantgarde auf der einen, der akademischen Esoterikforschung auf der anderen Seite wurden diese Faktoren erstmals auf breiter gesellschaftlicher Basis freigelegt und entsprechend reflektiert.

Obwohl der Schwerpunkt der Ausstellung auf Malerei, Skulpturen, Glaskunst und Möbeln liegt, somit das weite Feld der Architektur bis auf wenige Beispiele unberücksichtigt blieb, zeigt die Sammlung mit ihren Werken von über 150 Künstlern vor allem eines: Vielfalt. Statt das mittlerweile auch schon etwas abgenutzte Klischee der weichgespülten Waldorf-Lasurmalerei zu bedienen, finden sich Arbeiten der unterschiedlichsten stilistischen Richtungen, was freilich die Frage nach sich zieht, was denn dann, sieht man einmal von gemeinsamen ikonographischen Fluchtlinien ab, das Charakteristische der anthroposophischen Malerei ausmachen soll. Man darf aber auch getrost noch einen Schritt darüber hinausgehen und fragen, woran man spirituell orientierte Kunst denn überhaupt erkennen sollte, wenn man es nicht über die Identifikation von Motiven tun will oder kann. Die Ausstellung stellt somit nicht nur das bisherige Bild der Kunst des 20 Jahrhunderts hinsichtlich seiner Vollständigkeit in Frage, sondern eröffnet zugleich den Blick auf grundlegende Probleme im Spannungsfeld zwischen Kunst und Reflexion. So ist der Name der Ausstellung, der sich auf eine ehemalige anthroposophische Künstlervereinigung bezieht, zugleich Programm der Kuratoren, bislang unberücksichtigten oder unbeantworteten Fragen nachzugehen. Der Katalog liefert neben instruktiven Beiträgen über die Anfänge der anthroposophischen Kunst im Werk Steiners und die Kontextualisierung seines Schaffens im Umfeld der avantgardistischen Bewegungen seiner Zeit mehrere ergänzende Beiträge über anthroposophisch orientierte Künstler in Tschechien, Polen und der DDR, vor allem aber viele Kurzporträts von Künstlern, die ihr Lebenswerk einer Spiritualisierung der Kunst gewidmet haben und hier vielleicht zum ersten Mal einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnten. Die Ausstellung samt Katalog zeigen zugleich, wie viel an historischer Forschung und methodischer Reflexion noch zu leisten ist, um eine vollständige Geschichte der Kunst im 20. Jahrhundert schreiben zu können, daneben vielleicht aber auch ganz unabhängig von historischen Perspektiven die beachtliche Vielfalt der Zugänge zum Spirituellen in der Kunst, die noch heute künstlerisches Schaffen anregen und inspirieren kann.

Prof. Dr. Roland Halfen Freie Hochschule Stuttgart

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Alfred Bergel: Skizzen aus einem vergessenen Leben



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Lebensspuren eines Vergessenen

Alfred Bergel (1902 – 1944) war ein Künstler und Zeichenlehrer aus Wien und mit Karl König befreundet, der in seinen Jugendtagebüchern häufig von seinem besten Freund Fredi berichtet. Nach der Annexion Österreichs konnte Alfred Bergel nicht – wie von ihm erhofft – flüchten; 1942 wurde er von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt deportiert. Dort inhaftiert, fertigte er zahlreiche künstlerische Werke über die Insassen des Ghettos an und unterrichtete Kinder und Jugendliche in Zeichnen, Kunstgeschichte und Kunstbetrachtung – bisweilen in Zusammenarbeit mit der Bauhauskünstlerin Friedl Dicker-Brandeis.

Anne Weise wurde 1965 in Schwerin geboren und wuchs im Erzgebirge auf. Sie studierte Kultur- und Kunstwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, wo sie 1995 promovierte.

Nach ihrer Mitarbeit in mehreren Camphill- Einrichtungen ist sie seit 2011 für das Karl König Archiv in Aberdeen / Schottland mitverantwortlich und im Karl König Institut für die Bereiche Forschung und Archivierung zuständig. Sie lebt in den USA und in Deutschland.

Artikel in a-tempo Nr 178 Oktober 2014 unter "Kulturtipp"

Anne Weise
Aus dem Vergessen
Dem Menschen seinen Namen wiedergeben

Publikationen stellen einen wesentlichen Beitrag wider das Vergessen dar. Doch nicht nur das Große, das Politische, das Allgemeine benötigt unsere Aufmerksamkeit, sondern das kleinste Glied der Menschheitsgeschichte – der Mensch selbst –, nämlich dort, wo er in Vergessenheit zu geraten droht oder mit Absicht ins Vergessen getrieben wird: Wenn ein Mensch seines Namens beraubt, hinter einer Nummer verborgen und schließlich ganz in der namenlosen Masse der Zahllosen, vom Schicksal abgeschnitten, aus der Welt verschwindet.
Dieser Versuch, einem Menschen seinen Namen, seine Biografie, wiederzugeben, wurde zu einer archäologischen Puzzlearbeit – und führte schließlich zur Begegnung mit einem Menschen, der nun seine Geschichte zu erzählen begann. > zum online Artikel <


Anthroposophische Kunst

Aenigma
Anthroposofické umění

Anthroposophische Kunst
Antropozófiai művészet
Anthroposophical Art
Aenigma

Tímto exposé chceme oslovit různé adresáty: rádi bychom pozvalimuzea umění (a divadla) ke spolupráci. Nabízíme výstavu (a operu) k převzetí a reprízám a zveme též v předstihu ke spolupráci. Katalog lze stále ještě společně koncipovat! Dalším účelem je informovat nadace a sponzory, jež bychom rádi získali ke spolupráci.

Mit diesem Exposé richten wir uns an verschiedene Adressaten: Erstens möchten wir weitere Museen (und Theater) zur Kooperation einladen. Wir bieten die Ausstellung (und Oper) zur Übernahme in anderen Häusern an und laden schon im Vorfeld zur Mitarbeit ein. Der Katalog kann noch gemeinsam konzipiert werden! Zweitens möchten wir mit diesem Exposé Stiftungen und Förderer informieren und gewinnen.

Jelen ismertetőnkkel többekhez szeretnénk szólni: örömmel működnénk együtt más művészeti múzeumokkal (és színházakkal). Átvehető kiállítást (és operát) kínálunk, és ugyancsak várjuk az együttműködni szándékozók jelentkezését. Még nyitott a lehetőség a katalógus közös összeállítására! Célunk továbbá az alapítványok és az esetleges szponzorok tájékoztatása.

The exposé of this project is aimed at several types of recipients: We would like to invite art museums (and theatres) to co-operate with us. We offer an exhibition (and opera) that could be loaned and reprised, and we wish to invite you in advance to co-operate with us. It is still possible to design the catalogue together! The another purpose of this exposé is to present the project to foundations and sponsors who we would like to win for mutual collaboration.


Kunstmuseum Olmütz in Zusammenarbeit mit dem
Kunstmuseum Moritzburg Halle

Reportagen von Olmütz

 
Mensch und Architektur

 

ORGANISCHE ARCHITEKTUR

Internationales Forum Mensch & Architektur

 

Homepage: www.mensenarchitectuur.nl

Aktuelle Ausgabe 81/82 >>Bestellen<<

 

 
»Neuedition der Aufsätze von Paul Schatz für »Mensch und Baukunst«
Paul Schatz

Zwischen 1954 und 1964 veröffentlichte der Bildhauer und Ingenieur Paul Schatz (1898-1979)insgesamt 28 Aufsätze in »Mensch und Baukunst«, der Korrespondenz des Anthroposophischen Architekten- kreises Stuttgart.

Die Korrespondenz »Mensch und Baukunst« erschien seinerzeit in einer Auflage von nur rund 100 Exemplaren und ist heute in fast keiner Bibliothek vollständig zugänglich.

Den über Jahre hin gepflegten geisteswissenschaftlichen Austausch mit den Mitgliedern des Anthroposophischen Architektenkreises Stuttgart schätze Paul Schatz außerordentlich, begegneten ihm hier doch Menschen, die seinen Forschungen nicht nur aufgeschlossen, sondern interessiert und sich sogar für sie einsetzend gegenüberstanden.

Als Nichtarchitekt entwickelte er in diesen Aufsätzen wesentliche Gedanken für eine dem Menschen gemäße Baukunst. Die Aufsätze bauen aufeinander auf und enthalten vielfältige Anregungen für eine geistes- wissenschaftlich vertiefte Beschäftigung mit Architektur.

>> bestellen

 
Bevor die Sternenbüten welken

Bevor die Sternenblüten Welken

Richard Steel

Gedichte zum Weg der Seele durch das Jahr, durch die Landschaft, durch das Leben.

Mit Lesestoff von verschiedenen Freunden im Geiste.

ISBN-13: 978-3732284825
84 Seiten
€19,80

>> bestellen

 
Gedichtband zu Kaspar Hauser

Kaspar war sein Name

Richard Steel

Gedichte für Kaspar Hauser

Neben der Forschung hat der Findling Hauser immer auch Künstler inspiriert, Filme- und Liedermacher. Die großartigste Schöpfung dürfte dem Schriftsteller Jakob Wassermann mit „Caspar Hauser oder die Trägheit des Herzens“ gelungen sein. Etliche andere, Paul Verlaine und Georg Trakl beispielsweise, gedachten seiner mit Gedichten. Richard Steel reiht sich in besonderer Weise in diesen künstlerischen Reigen ein.   Aus dem Vorwort von Alfons Limbrunner

BoD Verlag
ISBN 978-3-8482-2322-0
60 Seiten €18,00

Richard Steel, freier Dozent und Publizist

Kaspar Hauser

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das E-Book mit dem Titel Kaspar war sein Name für den Vertrieb in folgenden E-Book-Shops freigegeben wurde und dort in Kürze erhältlich ist:


Apple iBookstore  Amazon Kindle-Shop  eBook.de  Thalia.de  Buch.de  Buecher.de

Das E-Book erscheint mit der ISBN 9783848276028 und wird zum Verkaufspreis von 13.99 EUR angeboten.

 
Literatur

Karl König hatte seit seiner frühen Jugend gedichtet, innerhalb seiner Tagebücher kurze Sinn-Geschichten geschrieben, die oft mit Zeichnungen illustriert wurden, und eine Reihe von Geschichten verfasst; manche wurden damals in der Zeitschrift der Camphill-Bewegung, "The Cresset" veröffentlicht.

Leseproben:      Sternenfunken   | Viele Tage  | Sommerliche Nacht


Zur Zeit werden diese Schriften im Archiv erstmals katalogisiert und geordnet. Der erste Band, der in diesem Bereich publiziert werden konnte, heißt:'Imaginative Dramatik' Kurz nach Fertigstellung des Bandes starb Ruth von Ledebur (siehe unten), die sehr mit dieser Arbeit verbunden war. Wir bleiben ihr in Dankbarkeit und Freundschaft verbunden. Zur Zeit wird in Zusammenarbeit mit Alfons Limbrunner ein Band mit einer Auswahl der vielen Gedichte Karl Königs vorbereitet.


Projekt „Imaginative Dramatik“ 2010 - 2013.

Die Spiele Karl Königs gehören zum „Originellsten“ seines Schaffens: Es handelt sich um sehr tiefgehende szenische Bilder, die für Gemeinschaften geschrieben sind, die ein vertieftes Verständnis der Jahresfeste, eine vertiefte Wirkung des Christlich-Religiösen im umfassendsten Sinne suchen. Inzwischen werden sie nicht nur traditionsgemäß innerhalb der Camphill-Bewegung gespielt, sondern haben den Weg in viele Gemeinschaften, Gemeinden und Ausbildungen gefunden.

Dies stellt aber auch Ansprüche an die Edition und Präsentation.
Die Texte haben im Verlauf der Jahrzehnte viele Abänderungen erfahren und Fehlerhaftes hat sich hineingefunden. Sie müssen mit den Originalschriften Königs (die zum Glück seit Kurzem(!) alle den Weg zum Archiv zurück gefunden haben!!) verglichen und für die praktische Bühnenarbeit graphisch gestaltet werden. Peter Beier von der Dorfgemeinschaft Hermannsberg hat damit bereits begonnen. *Prof. Dr. von Ledebur, eine bekannte Literaturwissenschaftlerin, die selbst König gekannt hat, hat sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Europäischen Dramas beschäftigt und möchte diese Spiele in diesen Kontext stellen! Praktische Anleitungen für die Regisseure und Hinweise für die Erarbeitung der Inhalte dürfen für den heutigen „Gebrauch“ nicht fehlen!

Zu dem Buch gehören heute auch die digitalen Möglichkeiten – nämlich vom Internet die Texte für die Spieler ausdrucken und entsprechende Musik und weitere inhaltliche Ausführungen finden zu können.


* Biographische Notiz Ruth Freifrau v. Ledebur

(für den Essay „Karl Königs Spiele im Kontext des europ. Dramas“ Steel)

Ruth Freifrau v. Ledebur, Dr. phil., geboren 30.1.1929. Studium der Anglistik, Germanistik Geschichte und Philosophie in Göttingen, Bonn und Bristol (England). Forschungsschwerpunkte: Lehre: "Englische Literatur, Didaktik des Englischen" an der Pädagogischen Hochschule> Bonn und der Universität Siegen. Shakespeares Dramen, Shakespeare- Rezension, zeitgenössische englische Literatur.

Verheiratet mit Ernst-Joachim Freiherr v. Ledebur (gest.1999). Verbunden mit Camphill mit und durch unsere Tochter Ursula (geb.1955), die seit 1962 in Camphill-Einrichtungen am Bodensee lebt.


Ruth Freifrau von Ledebur
26. 06 2014
 
Architektur und Design

Dornach Design

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Reinhold J. Fäth

Dornach Design

Möbelkunst 1911 bis 2011

Durchgehend farbige Abbildungen
Seiten: 272, Gebunden mit Schutzumschlag
978-3-85636-220-1

Futurum Verlag

Preis: CHF 89.00 / EUR 64.00

Eine repräsentative Auswahl aus dem Œuvre von 20 Künstlern, die in Einzelporträts vorgestellt werden, sowie weitere, teils anonyme Werke dokumentieren auf mehr als 600 Abbildungen
ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Design- geschichte des 20. Jahrhunderts ,dessen künstlerischer Einfluss bis zu Wharton Esherick, dem Pionier der amerikanischen Studio Furniture-
Bewegung, reicht.

Available only in German (64 Euros), but even without German language skills the book is worth buying as the photos take up a considerable part of the book and the pictures speak for themselves anyway. Maybe an English or American publishing company will take the courageous step as well and print a translated version.

Dornach Design
The inspiring world of anthroposophical design Dornach Design

Anne-Kathrin Weise
«Ich baue ein Möbel, als wäre es eine Skulptur. Was ich da mache, hole ich aus den Tiefen meiner Seele.» (Wharton Esherick)

Design als Kunst - Möbel als Skulptur: Die Geschichte des anthroposophischen Interieurs umfasst annähernd hundert Jahre, in denen Architekten, Bildhauer, Maler und Schreiner die stilbildenden Impulse Rudolf Steiners in eine individuelle Formensprache übersetzt haben. Anders als beim industriell ausgerichteten Bauhaus Design entstanden Möbel und Raumgestaltungen, deren funktionales Spektrum über die praktische Gebrauchstüchtigkeit hinaus die seelisch-geistigen Bedürfnisse des Menschen umfasst - bis hin zu einem «spirituellen Funktionalismus».

Der Band »Dornach Design. Möbelkunst 1911 bis 2011« ist das dritte Buch von Reinhold J. Fäth – nach »Rudolf Steiner Design«1 und »Design Therapie«2. Bereits mit den beiden ersten Titeln wies der Autor auf ein Anliegen, dem auch die mit mehr als 600 zumeist farbigen und eher unveröffentlichten Abbildungen augestatteten Publikation verpflichtet ist: die zeitlose Bedeutung von Rudolf Steiners Kunst- und Architekturimpuls.
Rezension von Matthias Mochner Dornach Design


Bildende Kunst

Arbeitstitel

Anthroposophische Kunst:
Eine Revision nach hundert Jahren

Das Karl König Institut für Kunst, Wissenschaft und soziales Leben unterstützt ein neues Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Olmütz in Tschechien. Die Ausstellung wird gegenwärtig konzipiert und ist für das Jahr 2014 geplant.Nähere Informationen zu dieser Ausstellung, die auch Werke von Karl König zeigen wird, finden sich in der PDF Datei. PDF

Laut Markus Brüderlin (Kunstmuseum Wolfsburg) und Ulrike Groos (Kunstmuseum Stuttgart) eröffneten die Ausstellungen Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart sowie Rudolf Steiner und die Alchemie des Alltags (Vitra Design Museum) den „Zugang zu einem der größten Schätze, der noch am Fuße des 20. Jahrhunderts lagert.“ Die Doppelausstellung präsentierte zahlreiche kulturhistorische Dokumente aus der Entstehungszeit des anthroposophischen Designs, der anthroposophischen Architektur, der Eurythmie, der Waldorfpädagogik, etc. und dokumentiert gewisse Einflüsse Rudolf Steiners auf die Kunst der Gegenwart, – aber erstaunlicherweise erfahren die Besucher so gut wie nichts über anthroposophische Kunst (weder der Gegenwart noch der Vergangenheit), d.h. über all die bildenden Künstlerinnen und Künstler, die zusammen mit Rudolf Steiner und in seiner Nachfolge wirkten. Einzig das DOX Centrum für Gegenwartskunst in Prag ergänzte die Wolfsburger Ausstellung mit einigen wenigen Werken der tschechischen anthroposophischen Künstler Hilde Polack, Richard Pollak-Karlin, Joseph Prinke und Rudolf Michalik.




   F a c h s e k t i o n e n
Karl König Institut, Medizin Medizin und
Menschen-
kunde

Karl König Institut, Heilpädagogik Heilpädagogik
und Sozial-
therapie

Karl König Institut, Psychologie Psychologie
und
Pädagogik

Karl König Institut, Naturwissenschaft Land-
wirtschaft
Natur-
wissenschaft

Karl König Institut, Soziale Frage Soziale
Frage

Karl König Institut, Camphill Bewegung
Camphill
Bewegung

Karl König Institut, Christentum
Christentum
und Jahres-
feste

Karl König Institut, Anthroposophie
Allgemeine
Anthropo-
sophie

Karl König Institut, Schulungsweg
zum inneren
Schulungs-
weg

Karl König Institut, Geistesgeschichte
Geistes-
geschichte,
Bio-
grafisches

Karl König Institut, Kunst Kunst und
Literatur

Karl König, Biografie
zur Bio-
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