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KULTURKARTE
ZUM SEELENKALENDER
Ausstellungen der Seelenkalender-Bilder Karl Königs,
2012:
21. April - 5. Mai: Karl König Hall, Delrow
Community, Watford, WD25 8DJ
21st
April, 3pm: Guided
Tour through the Exhibition
7:30pm:
Public lecture by Richard Steel: 100 years
of the Soul Calendar
4th
May, 3pm: Guided Tour and conversation. Info
as printable PDF
8. - 16. Mai: Botton Village, Yorkshire, England
21. - 29. Mai: Newton Dee Village, Aberdeen, Schottland
(Votrag am 21. Mai)
29. Juli - 5. August 2012.
Kaspar Hauser Festspiele in Ansbach. Webseite
der Festspiele
31.Juli, 20:00 Uhr: Vortrag, Richard Steel: "Seine
Niederlage war sein Sieg. 200 Jahre Kaspar Hauser."
29. - 30. September
Kaspar Hauser Wochenende in Berlin, Zum 200. Geburtstag: 29.9.1812
- 29.9. 2012
Das Kind Europas - oder die Trägheit
des Herzens
Veranstaltungen zu Kaspar Hausers 200.
Geburtstag zu Michaeli 2012 im Rudolf Steiner Haus Berlin
verbunden mit einer Ausstellung von Bildern des englischen
Malers Greg Tricker:
The Holy Fool & The Path Of Sacrifice
Samstag, 29. September 2012, 9.00
10.30 Uhr: Begrüßung, Eröffnung.
Zum Auftakt Rezitation:
Kaspar Hauser: Widmung für einen Freund (1830)
Georg Friedrich Daumer: Widmungsgedicht 1873
1. Vortrag von Eckart Böhmer: Kaspar
Hauser und die Frage nach der Identität des Menschen
11.00 12.30 Uhr: 2. Vortrag von Eckart Böhmer
17.00 18.30 Uhr: Vortrag von Marcus
Schneider, Basel: Kaspar Hauser
und die Idee der Tafelrunde
(mit Musikbeispielen am Klavier)
19.30 21.00 Vortrag von Peter Tradowsky: Die
Botschaft des Kindes von Europa
Sonntag, 30. September 2012
10.00 - 11.00 Uhr: Matinee: Eurythmie und Rezitation
11.30 - 13.00 Uhr: Vortrag von Richard Steel :
Das Bild des Menschen, das Bild im Menschen - eine Zukunftsaufgabe
- Kaspar Hauser und Karl König
Ausklang
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Rückblick auf die Arbeitstagungen 2011 in
der Camphill-Schulgemeinschaft Föhrenbühl am Bodensee und
in Oita, Japan
SPIRITUELLES GEMEINSCHAFTSLEBEN UND ERSTES GOETHEANUM
Unter dem Titel W A N D L U N G wurden
in zwei Arbeitstagungen im August 2011 Themen aufgegriffen,
die Karl König 1945 - vor 2 x 33 Jahren - über
Goethe und die Künste im Zusammenhang mit
dem ersten Goetheanum behandelt hat.
Karl König erkennt Goethe als Vater der Geisteswissenschaft,
dessen zukünftige Aufgabe von
Rudolf Steiner in dem Bau des ersten Goetheanums
zum Ausdruck gebracht worden ist. Eine Art
Vorstufe des ersten Goetheanums ist der Gralstempel
der u. a. ein Urbild vom Lebensgang des
Menschen zur Erscheinung bringt.
Als Rundbau stehen im Kreis 72 Chöre und Altäre,
die den 72 Jahren des urbildhaften Maßes
des menschlichen Lebenslaufes zugeordnet werden
können.
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Sie umschließen ein geheimnisvolles Zentrum,
einen Tempel im Tempel, der erst im 30. Lebensjahr
entsteht. Mit dem 30. Lebensjahr betreten wir die
Mitte des Lebens. Dieser Mittelpunkt hängt mit
dem Karma der Lebensmitte zusammen.
>> Bericht
Imanuel Klotz << 
>>
Bericht eines Teilnehmers <<
Hier ein Auszug aus einem Brief von Klaus Hohr:
"Eure Tagung hatte durch den globalen und zugleich
historischen Ansatz eine sehr große Kraft! Es
wird nur die Frage sein, wie diese zukunftstragenden
Gedanken auch fruchtbar für das heutige TUN werden
können. Ich werde versuchen mein Bestes beizutragen."
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Oita Japan
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Hof Sozialkunst, Oita, Japan
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Hier ein kleiner Bericht von unserem Werdegang.
Nach mehrjähriger Tätigkeit auf dem Hof der
Camphill Dorfgemeinschaft Hermannsberg am
Bodensee in der Landwirtschaft und Sozialtherapie und
einer intensiven Lernzeit mit Richard Steel in der Imkerei-Werkstatt,
sind wir (Satoru 42 J., Christel 40 J., Yoshio 4 J.)
vor gut 3 Jahren als kleineFamilie nach Japan gegangen,
um den Camphill Gedanken hier ins Leben zu rufen.
In Japan ist ein so vielseitiges soziales Leben mit
Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für
viele Menschen wie in Camphill gänzlich unbekannt.
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Zuerst gingen wir nach Kyoto, um zusammen mit einem Elternkreis
etwas aufzubauen. Dieser hat sich aber
noch bevor wir angefangen haben mitzugestalten, aufgelöst
und wir waren zwei Jahre in einer allgemeinen Wohlfahrtseinrichtung
für seelenpflege-bedürftige Menschen tätig,
um eine Neugestaltung in der Einrichtung aufzubauen, Satoru
war in der Sozialtherapie und dem Aufbau der Gartengruppe
beschäftigt, Christel in der Landschaftsgestaltung. Unser
Streben war aber von Anfang an, etwas aufzubauen, was uns
im Camphillleben inspiriert hat. Bereits in dieser Zeit hatten
wir einen Acker geliehen, auf dem wir verschiedenste
Sorten Kräuter und Gemüse im biologischen Anbau
ausprobierten, und mit Imkerei und Bienenwachskerzengießen
angefangen
So beschlossen wir zuerst als Familie einen kleinen biologisch-dynamischen
Hof aufzubauen, um dann später auch mit anderen Menschen
und Arbeitsfeldern zusammen ein soziales Leben zu gestalten.
Hierfür fanden wir einen alten Hof in Nordkyoto, wo wir
anfingen Gemüse anzubauen. In kurzer Zeit haben
wir viele wertvolle menschliche Verbindungen aufbauen können.
Mit einer anthroposophisch-heilpädagogischen Gruppe aus
Osaka und deren seelenpflege-bedürftigen Kindern haben
wir ein kleines Sommercamp auf dem Hof veranstaltet. Die Verbindung
mit dieser Gruppe schien sehr zukunftsversprechend, aber leider
wurde das Mietverhältnis durch die psychische Instabilität
der Besitzerin untragbar, so dass wir beschlossen nach einem
halben Jahr von dort zusammen mit Biene und einer Ziege umzuziehen
und in Satorus Heimat in Oita auf der Insel Kyushu, auf dem
eigenen Besitz neu anzufangen.
Hier sind wir nun seit Herbst 2010 angekommen und haben auf
ca. 40 a Fläche mit Gemüseanbau, Bienen und jetzt
drei Ziegen angefangen. Unsere jetzigen Tätigkeiten sind
der Aufbau von saisonalen Gemüsekisten an private Kunden,
Landschaftspflege um den Hof herum und Tagungs- und Studiengruppenorganisation.
Wir möchten ein Kulturhof sein, wo später z.B. Eurythmie
stattfindet, das Weihnachtsspiel beim Ziegenstall aufgeführt
wird, es Übernachtungsmöglichkeiten gibt, etc.,
obwohl wir in einem entvölkerten Dorf wohnen, in dem
es hauptsächlich alte Menschen gibt, so wie es in Japan
heute auf dem Land üblich ist..
In Zusammenarbeit mit Imanuel Klotz aus der Heimsonderschule
Föhrenbühl am Bodensee und dem Karl-König Institut
in Berlin organisieren wir für ende August 2011 eine
Goethe-Hiroshima Tagung hier in Oita. Es ist uns ein wichtiges
Anliegen, mit der internationalen Camphill-Bewegung zu tun
zu haben.
Durch den Aufbau des Hofes als Grundlage möchten wir
Schritt für Schritt die Möglichkeit für die
Sozialtherapie auf dem Hof schaffen. Über unseren Hofkreis
werden wir sicher die Menschen kennenlernen, so wie wir es
in Kyoto bereits mit der heilpädagogischen Gruppe angefangen
haben, von der tragende Menschen auch zu der Tagung kommen
werden.
Satoru & Christel Miyanari in PLZ 879-7401
Nidono 433 Chitose Bungoohno Oita, Japan
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Wirkung der elektronischen Kommunikationsmittel und der
Elektrizität auf Erde und Menschen
Artikel
Wilfried Zimmermann 
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Ein Zitat aus dem Vortragszyklus "Die Tempellegende",
(aus dem Vortrag von Rudolf Steiner am 16.12.1904) GA93, Dornach
1982)
"Der okkulte Forscher gewinnt die Wahrheit von der
einen Seite, der physische Forscher von der anderen Seite.
Ebenso wie die Maurerei aus der Werkmaurerei, aus dem Dom-
und Tempelbau hervorgegangen ist, ebenso wird man künftig
bauen müssen mit den kleinsten Bausteinen, mit den kondensierten
Elektrizitätsmengen. Das wird eine neue Maurerei nötig
haben. Dann wird sich die Industrie nicht mehr abspielen können
wie jetzt. Sie wird so chaotisch werden und nur auf reinen
Kampf ums Dasein hinarbeiten können....
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